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Tintenfuchs’ Stiftetest #3: All about Brush Pens 3: Waterbrushes

Reguläre Brush Pens habe ich jetzt ja schon ausgiebig getestet (Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2 vom Brush Pen Test), mittlerweile gibt es aber auch von fast jeder Firma Wasserpinsel die sich auch für das Brush Lettering hervorragend eignen. Ich habe einen Vergleich angestellt und mehrere Marken ausprobiert.

Einführung

Wer nicht weiß, was Wasserpinsel sind: Es handelt sich dabei um Brush Pens, die einen Wassertank anstatt von einer Farbpatrone haben. So braucht man bei Aquarellfarben nicht vorher ins Wasser tunken sondern kann gleich mit dem Pinsel in die Farbe, das Wasser fließt heraus und man hat schon gemischt. Auch Verläufe lassen sich damit wunderbar bewerkstelligen.

Pentel Aquash

tintenfuchs brush pen test

Der Pentel Aquash fühlt sich im Prinzip gleich an, wie die Pentel Color Brushes. Die Spitze ist ziemlich groß und sehr flexibel. Feine Details sind daher damit eher schwieriger zu bewerkstelligen. Dafür ist er sehr gut haltbar.

Zusammenfassung:

  • Spitze aus Synthetikhaar
  • Mehrere Größen
  • Super Rückfederung
  • Sehr präzise
  • Großer Körper

 

Kuretake Zig Water Brush

tintenfuchs brush pen test

Die Spitze dieses Pinsels mag ich sehr, sehr gerne. Sie ist kürzer als die des Pentel-Brush Pens, was mir mehr Kontrolle gibt. Was mich sehr stört ist jedoch, dass man sehr oft am Körper andrücken muss, damit das Wasser weiter fließt.  Ich habe meinen schon sehr lange in Verwendung und nach zwei Jahren muss ich sagen, dass die Spitze jetzt doch etwas in Mitleidenschaft gezogen ist.

Zusammenfassung:

  • Spitze aus Synthetikhaar
  • Mehrere Größen
  • Super Rückfederung
  • Gute Kontrolle
  • Mäßiger Fluss durch dünnen Kanal

Faber-Castell Wasserpinsel

Dieser Pinsel ist ziemlich neu auf dem Markt. Ich mag, dass er schön klein ist (habe kleine Hände) und trotzdem gut in der Hand liegt. Die Spitze ist nicht zu groß, so dass ich sie sehr gut kontrollieren kann. Was ihn von den anderen Pinseln unterscheidet, ist dass deutlich mehr Wasser herausfließt. Ich persönlich finde, dass das ein sehr positives Merkmal ist, mir geht das ständige Nachdrücken nämlich ziemlich auf die Nerven. Außerdem wird der Stift so schneller wieder sauber. Ein weiteres Feature ist, dass man mit der Kappe an Farbe kratzen kann (habe ich mir sagen lassen), was für mich ja jetzt nicht besonders relevant ist.

Zusammenfassung

  • Spitze aus Synthetikhaar
  • Kleiner Körper
  • Kurze Spitze
  • Gute Kontrolle
  • Guter Fluss

 

Cretacolor Jolly Wasserpinsel

tintenfuchs brush pen test

Dieser Wasserpinsel ist aus der Reihe für Kinder, was mich natürlich nicht abhält. Die Spitze ist sehr lang, wodurch er nicht so leicht zu kontrollieren ist. Auch feine Linien sind mit ihm nicht möglich.

Zusammenfassung

  • Spitze aus Synthetikhaar
  • Lange Spitze
  • Großer Körper
  • Schwer zu kontrollieren

Direktvergleich

Zusammenfassend möchte ich noch ein paar Reihungen vornehmen. Diese sind subjektiv, aber ich glaube trotzdem hilfreich. Die Reihung erfolgt in jeder Kategoie von bestem Stift zu schlechtestem Stift.

Kontrolle/Linienvariation

Darunter verstehe ich, wie leicht sich der Stift manipulieren lässt. Wie gut kann ich von dicken zu dünnen Linien wechseln?

  1. Kuretake
  2. Faber-Castell
  3. Pentel
  4. Jolly
tintenfuchs brush pen test

Fluss

Darunter verstehe ich, wie gleichmäßig das Wasser aus dem Stift fließt.

  1. Faber-Castell
  2. Pentel
  3. Jolly
  4. Kuretake

Härte, geordnet von hart nach weich

  1. Jolly
  2. Pentel
  3. Faber-Castell
  4. Kuretake

Selbstreinigung

Darunter verstehe ich, wie schnell sich der Stift wieder von der Farbe befreit. Wie lange muss ich ihn abstreifen, bis die Farbreste weg sind und ich ihn in die neue Farbe tunken kann? Von schneller bis langsamer Reinigung:

  1. Kuretake (bei Weitem!)
  2. Pentel
  3. Faber-Castell
  4. Jolly

Fazit

Mein Favorit, vor Allem weil ich gerne klein schreibe, ist der Kuretake Water Brush, dicht gefolgt von Faber-Castell und Pentel. Jolly eignet sich gut für große Projekte, wo keine besonders feinen Linien gebraucht werden. Dort ist die langsame Selbstreinigung auch wieder von Vorteil.

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