tintenfuchs folia elefantenhaut papiertest

Tintenfuchs’ Papiertest #5: Folia Elefantenhaut

Manchmal verlangt der Job nach etwas anderem Papier. Nicht jeder Kunde will seine Urkunden auf weißem Büttenpapier (ich weiß auch nicht, wieso!) und Elefantenhaut ist eine Alternative, auf die viele Kunden schwören. Daher habe ich ebendieses Papier von folia getestet.

Sortiment & Aufmachung

Die Verpackungen von folia sind ja eher scheußlich, aber davon habe ich mich nicht abschrecken lassen. Die Elefantenhaut gibt es in verschiedensten Farben: Chamois, hellblau, hellgrau und hellbraun. Das Papier hat ein Gewicht von 110gsm und ich habe mich für hellgrau entschieden. In einer Packung sind 50 Blatt, da werde ich also eine Weile was davon haben.

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Oberfläche

Die Oberfläche der Elefantenhaut ist relativ glatt und man spürt die Marmorierung nicht. (davor hatte ich ein bisschen Angst). Beim Schreiben mit der Feder gibt es einen guten Widerstand. Mit Spitzfedern der Stärken fine und medium hatte ich genug Kontrolle um sehr angenehm schreiben zu können, die Feder der Stärke extra fine blieb allerdings bei den Strichen nach oben am Papier hängen.

Haarlinien sind nicht die feinsten, insbesondere mit Ecoline (flüssiger Wasserfarbe) nicht, aber ich finde das verschmerzbar.

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Durchschlag/Transparenz

Bei 110gsm und Färbung ist es auch mit Lightpad schwer, durch das Papier zu sehen. Ich hatte aber auch kein Problem damit, Hilfslinien wieder auszuradieren. Insofern ist das nicht so tragisch

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Bleed

Hier hat mich die Elefantenhaut positiv überrascht. Sowohl mit herkömmlicher Tinte als auch mit Pigmenten konnte ich ohne jegliches Ausbluten darauf schreiben. Die Pigmente sitzen sehr schön erhaben auf dem Papier und auch die Tinte saugt sich nicht hinein und behält ihren Glanz.

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Fazit

Für Urkunden und ähnliche Dinge eignet sich dieses Papier sehr gut. Als Übungspapier würde ich es nicht nehmen, da man keine Hilfslinien durchsieht, aber ansonsten lässt es sich mit der Feder hervorragend beschriften.

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